Schon ist die 36. Woche vorbei und mir geht es gut. Es stand wieder ein Termin beim Gynäkologen an und auch sonst haben wir ein paart schöne Dinge gemacht. Das Kind soll laut meiner Baby-App mittlerweile ungefähr die Größe einer Honigmelone haben, zumindest lt dem allg. Durchschnitt.
Wir werden kreativ
Das Wetter lacht, der Bauch ist groß und die Mädchen möchten etwas Schönes machen. Also packen wir kurzerhand die Wasserfarben aus und die Kinder pinseln fleißig los. Aber nicht einfach auf ein Blatt Papier, sondern auf eine besondere Leinwand. Sie bemalen den dicken Bauch von mir und haben einen riesigen Spaß dabei. So entsteht von der Lütten eine Regenbogenfarbene Sonne, in dessen Mitte der Name des Bauchwesens prangt und die große verewigt ein blaues Gespenst auf dem Bauch mit dem Spruch „waiting for u“. Das Fotoshooting findet auf dem Balkon in der schönen Märzsonne statt. Die Mädchen haben so viel Spaß, vor allem weil ich unfassbar kitzelig bin und immer wieder loslache, wenn der Pinsel über den Bauch gefahren wird. Auch das Bauchwesen strampelt fleißig und so vergeht ein schöner Nachmittag.
Auf zum Gynäkologen
Dann stand auch ein erneuter Kontrolltermin beim Gynäkologen an. Wie immer hieß es also Urinprobe, Blutdruck und Gewichtskontrolle, sowie CTG schreiben. Es ist ja schon was Feines dem Herzchen-Galopp zu lauschen. Dann durfte ich zum Gynäkologen rein und er schaute nach dem Bauchwesen. Es wurde die Nabelschnurdurchblutung kontrolliert, nach dem Femur geschaut und anhand dessen die wahrscheinliche Größe ermittelt. Dann sah er sich nochmal den Rücken an und die Herzkammern. So weit ist er zufrieden mit dem Bauchwesen, nur dass es noch immer in Beckenendlage ist findet er jetzt nicht so berauschend. Wir haben nochmal alle Optionen durchgesprochen und ich habe genau erzählt, was die Hebamme und ich bereits alles angestellt haben, um das Bauchwesen zum Wenden zu animieren. Wir sind so verblieben, dass es einen eigenen Kopf hat und es dadurch dazu kommen kann, dass es sich absolut nicht dreht. Also könnte es tatsächlich in unsere letzten Schwangerschaft zum ersten Kaiserschnitt kommen, da das hiesige Krankenhaus definitiv keine spontane Beckenendlage entbindet. Zum Schluss gab es dann noch ein paar unfassbar unglaubliche Ultraschallbilder. Ich bin immer wieder überrascht, wie weit die heutige Technik schon ist. Wahnsinn, wie genau man so ein kleines Wesen darstellen kann. Ist es nicht unglaublich, wie Menschlich es schon aussieht? Laut der heutigen Untersuchung ist es ca. 550 Gramm schwerer, also soll jetzt ca. 2370 Gramm wiegen und hat eine berechnete Länge von 49 cm. Das war im Übrigen die Geburtsgröße der Lütten.
Beobachtungen an mir selbst
GEWICHT: 112,1 kg
TAILLENUMFANG: mittlerweile bei 132,5 cm
SS-SYMPTOME: Das Baby strampelt und tritt zunehmend. Gestationsdiabetes weiterhin stabil unter dem reduzierten Insulin. Sodbrennen ist leider noch immer mein unveränderter täglicher Endgegner