17.SSW- Meine Schwangerschaft mit dem 3. Kind

Ich starte jetzt schon in die 17. Woche der Schwangerschaft mit unserem Regenbogenbaby. In 3 Wochen werde ich wieder zum Gynäkologen gehen. Da hab ich nämlich dann wieder einen Termin und da ich beschlossen habe, dass in der Zwischenzeit nichts Besonderes sein wird, ist das jetzt beschlossene Sache. 

Diese Woche war weitestgehend unspektakulär

Dem Baby scheint es gutzugehen. Ich merke immer mal wieder ein kleines sanftes treten in meinem Unterbauch, aber nur Richtung rechter und linker Flanke. Wahrscheinlich hält die Vorderwandplazenta tatsächlich viel an Empfindung für mich ab. Ich hoffe, dass dies aber mit zunehmender Schwangerschaft weiter in den Hintergrund tritt, weil das Baby ja kräftiger wird. Dennoch genieße ich es, wenn ich es spüre (so wie jetzt gerade).

Allergietest für die große Schwester

Wir waren in dieser Woche mit der großen beim Kinderarzt. Im Frühjahr hatte sie unglaublich mit tränenden und juckenden Augen und schniefender Nase zu kämpfen und demnach steht jetzt ein Allergietest an. Da in unserer Kinderarztpraxis eine Allergologin arbeitet, bietet sich das geradezu an. Also muss sich das Kind dem Prixel-Test unterziehen. Ihre Arme werden übel rot und pustelig. Aber was soll ich sagen, es reagierte nicht auf eine Polle oder ähnliches. Nichts! Dafür schlug Hunde an und sämtliche Hausstaubmilben… Das bedeutet jetzt, dass wir ihr Zimmer umgestalten müssen. Nach dem ersten Schreck war A. aber recht guter Stimmung. Sie bekommt jetzt Allergiker Bettbezüge und darüber hinaus haben mein Mann und ich uns dazu entschieden die geplante Zimmerveränderung der Kinder nicht erst innerhalb der nächsten 2 Jahre, sondern direkt in Angriff zu nehmen. Da die Krankenkasse die Bezüge bezahlt, bietet es sich nämlich an, direkt die richtigen Größen anzugeben. Da sich A. ein größeres Bett wünscht nehmen wir das dann direkt am Wochenende in Angriff.

Wir machen das Beste aus der Situation

Sie hat sich ein paar Betten auf den Internetseiten von Möbelhäusern der Umgebung angesehen und eigentlich steht der Plan, dass wir samstags losziehen. Da der Inzidenzwert bei uns aber immer höher steigt und das Wetter nicht gerade das Beste ist, gerät dieser Gedanke ordentlich ins Schwanken. Von Vorteil ist, dass ich auf Trödelseiten unserer Stadt unterwegs bin und prompt ein Bett finde, welches dem angehenden Teenie auch noch gefällt. Mein Mann schnappt sich also das Telefon und ruft den potenziellen Verkäufer an. Das Bettgestell ist noch da und es hat sogar ein Lattenrost, welches wir dazu haben können. Das ist der Wahnsinn. Ich frage meinen Vater, ob er etwas Zeit habe und mit seinem großen Auto bei sich um die Ecke mit meinem Mann ein Bett abholen könne. So treffen sich die Herren und holen das Bett mit der großen zusammen ab. In der Zeit machen sich die kleine und ich daran das Hochbett auseinander zu schrauben. Dieses soll nämlich in den Besitz von der kleinen Dame übergehen. Sie freut sich wahnsinnig darauf, endlich das coole Bett ihrer Schwester zu bekommen. Das Hochbett ist gerade abgebaut, als die anderen mit dem neuen Bett ankommen.

Mit vereinten Kräften

Jetzt packen alle mit an. Die große räumt ihr Zimmer um, da sie jetzt Platz hat, wo das Hochbett raus ist. Unter anderem fliegen einige Kuscheltiere, Zierkissen und Ihr geliebter und selbst gekaufter lang-Floor-Teppich raus. Sie putzt ihren Boden und saugt ordentlich durch.

In der Zwischenzeit bauen die kleine, mein Mann und ich Ihr Bett auseinander und auch den Schreibtisch. Dann wird auch der Fußboden gereinigt und Regale und kleine Schränke wechseln ihren Standort. Danach bauen wir alle das Hochbett wieder auf und bauen auch die Schreibtischplatte wieder ein, die die große vor einiger Zeit bereits abgebaut hatte, weil sie diese nicht mehr wollte. Doch als alles aufgebaut ist, stellen wir feste, dass ich mich um ein paar cm vermessen habe und wir das Bett nicht so stellen können, wie geplant… Also wird umdisponiert. Wieder wechseln ein paar Regale den Standort und es bleibt nur noch eine Möglichkeit das Bett zu stellen. Prinzipiell fühlt die kleine sich damit wohl, mein Mann und ich sind nicht ganz zufrieden, aber wir nehmen uns vor, dass es erst mal eine Übergangslösung sein soll. Irgendwann braucht sie einen neuen Kleiderschrank und dann werden wir auch das Bett anders stellen können. Nachdem die Möbel jetzt erst mal ihren Platz gefunden haben, räume ich mit der Lütten noch in ihrem Zimmer, während mein Mann sich mit der großen ab den Aufbau ihres neuen Bettes begibt. Das geht deutlichst schneller von satten, als mit dem Hochbett. Nachdem das Bettgestell steht und das Lattenrost drauf ist, machen die große und ich uns auf den Weg in ein Matratzen Fachgeschäft. Nach eingehender Beratung und probe Liegen entscheiden wir uns für eine Matratze und der Verkäufer trägt diese ins Auto. Wir bekommen noch Rabat und mein Portemonnaie freut sich um so mehr. Danach holen wir zwei noch ein Lichternetz und etwas Deko für den Nachtschrank und dann geht’s zurück nach Hause.

Der letzte Schliff

Zu Hause ist die kleine mit dem letzten Schliff des Aufräumens fertig und wir stellen noch einen Wipp-Stuhl in ihre Vorlese-Ecke. Die große dekoriert Ihr Zimmer und mein Mann holt die Matratze aus dem Auto.  Nach guten sechs Stunden sind beide Kinderzimmer fertig und die Kinder sind super glücklich.

Letztlich hatte die Diagnose Hausstaubmilben-Allergie doch etwas Positives und jetzt ist es definitiv leichter im Zimmer der großen Ordnung zu halten. Sie hat sich zumindest vorgenommen, dass es ordentlich bleiben soll, damit sie besser wischen kann. Ich bin mal gespannt, wie lange das anhält…

Ich freue mich für meine Mädchen und habe jetzt schon zwei Punkte von meiner To-do-Liste gestrichen. Jetzt müssen wir nur irgendwann ein Zimmer für das Baby einrichten, das hat aber noch Zeit! Zum einen brauchen wir erst mal den Platz und zum anderen bleibt das Baby erst mal bei uns im Schlafzimmer. 

Wie schon gesagt, in puncto Baby war es eine unspektakuläre Woche, aber für die Geschwister war es aufregend.

Beobachtungen an mir selbst

GEWICHT: 106.1 kg

TAILLENUMFANG: 123 cm

SS-SYMPTOME: Der Bauch wächst langsam und stetig. Meine Stimmung ist mal super und im nächsten Moment völlig im Keller. Das Wetter bereitet mir in dieser Woche Kopfschmerzen und ich schlafe etwas schlechter. Die Schwangerschaftsdemenz hat absolut zugeschlagen und das macht mir zum Teil echt zu schaffen.

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