7. SSW-Meine Schwangerschaft mit dem 3. Kind

Jetzt sollte die 7. SSW sein, also 6+ 1

Mein Uterus müsste so groß wie ein Pfirsich sein und das Wunder dürfte in etwa die Größe eines Reiskorns oder Marienkäfer haben. Ich kann es noch immer nicht begreifen und freue mich aber zunehmend und habe die Hoffnung, dass dieses Mal alles gut geht.

Wieder zu Haus

Wir sind aus dem Urlaub zurück und ich konnte jetzt auch auf die Waage. 101,4 kg … hmmmm… grummel… Ich weiß jetzt aber auch nicht, ob das Niederländische Gebäck, der Vla und die Fritten und Frikandeln Schuld sind…. Aber ich befürchte, dass da viel Urlaubsspeck bei ist. Ich werde das weiter im Auge behalten. Mein Taillenumfang liegt bei 113 cm. Da hat sich definitiv was getan. Na ja, ich schau mal, wie es weiter geht.

Oje und was jetzt?

Endlich Montag! Ich kann bei meinem Gynäkologen anrufen und erreiche auch direkt die Sprechstundenhilfe. Ich erklär ihr den Grund des Anrufes und hab auch direkt einen Termin bekommen. Allerdings erst in 11 Tagen (heute mitgerechnet). Das bedeutet, dass ich zum einen weiterhin nervös, ängstlich, freudig und hibbelig bleiben werde und zum anderen irgendwie mit meinem Arbeitgeber auf einen grünen Zweig kommen muss. Ich werde wohl doch nicht drumherum kommen und muss die Chefetage schon so früh einweihen. Wobei ich das eigentlich möchte. Beim letzten Mal, musste ich dann wieder hin und den Vorgesetzten erklären, dass ich das Kind verloren habe und bald wieder arbeiten werde. Worauf ich dann erklären sollte, warum ich nicht sofort arbeiten könne, sondern erst in ein paar Wochen *Koptisch*. Daher habe ich 2019 nichts gesagt von dem erneuten positiven Schwangerschaftstest und bin arbeiten gegangen. Nur stellte mein Gynäkologe dann fest, nach dem 2. Besuch als ich den Mutterpass erhalten sollte, dass der Fötus nicht weitergewachsen ist, daher kein Herzschlag hatte und ich weiß nicht, ob mein nächtliches Arbeiten, der Stress als alleinige Fachkraft, der Schlafmangel usw. dazu beigetragen haben. Dass das nicht gesund ist weiß ich selbst und möchte es dieses Mal bitte nicht haben, egal wie oder was sein wird. Natürlich hoffe ich das Beste, aber wie gesagt, ich habe dennoch Ängste.

Ich pack das jetzt und springe über den Schatten

Also bringe ich irgendwie die Woche um. Ich schiebe das wichtige Telefonat mit meiner Arbeit vor mich her und vertraue mich einer Herzensfreundin und Kollegin an. Sie ermutigt mich darinnen, dass es wirklich nur fair wäre mit offenen Karten in der Chefetage zu arbeiten. Also fasse ich mir ein Herz und rufe die Pflegedienstleitung an, die immer sehr empathisch ist und ein offenes Ohr hat. Natürlich wirkt sie Überrascht und kurz geschockt, aber dann gratuliert sie mir und scheint sich ehrlich zu freuen. Ich erkläre ihr, dass es bisher „nur“ ein positiver Test ist und ich den Termin beim Gynäkologen noch abwarten muss. Sie sagt, dass sie das verstehe und mir die Daumen drückt. Sie bedankt sich für die Ehrlichkeit bei mir und so warte ich erst mal weiter.

Ich schlafe viel, denn die Müdigkeit macht mich wahnsinnig. Den Umfang und das Gewicht halte ich, wobei ich immer mal +- 1/2 Kilo habe. Meine Brüste schmerzen weiter und das Sodbrennen ist beinahe unerträglich.

Aber ich mag diese Symptome, sie geben mir das Gefühl, dass alles gut sein wird.

Beobachtungen an mir selbst

GEWICHT: 99,6 – 100,4 kg

TAILLENUMFANG: 112 cm

SS-SYMPTOME: Sodbrennen from hell, Brust ziehen, zeitweise ziehen im Unterleib. Meine Stimmung scheint weiterhin normal.

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