Urlaub 2020 – Katwijk aan Zee – Tag 8

Es wird ein Sommertag

Den Tag lasse ich wie jeden Morgen unten am Strand für mich beginnen. Auch wenn A. bereits wach ist, meine Uhr mich völlig verwirrt hat, weil sie sich in die britische Zeitzone eingeschleust hat und ich auf meiner Uhr also eine Stunde zurück war, im Vergleich zur normalen Uhrzeit. Daher war ich mehr als erstaunt, dass mein Kind bereits um 7.30 Uhr wach war, wobei es schon 8.30Uhr war…

So wohnen wir hier in Katwijk

Noch vor dem Frühstück mache ich mal ein paar Bilder von unserem Domizil am Strand von Katwijk. Ich wurde nämlich mehrfach gefragt, wie es denn hier aussieht. Die Außenaufnahmen seien so toll, da würde man auch gen mal was von den räumlichen Gegebenheiten sehen..

Wir wohnen in einem Bungalow, was früher wohl mal ein Schiffscontainer war. Zumindest denken wir das.
Wir wohnen hier auf engem Raum, der aber seinen Zweck erfüllt.
Wir haben eine Couch, die zum Schlafsofa umgebaut werden kann und einen kleinen Sessel. Einen Sofa-Tisch und es gibt einen kleinen Fernseher, sowie einen Esstisch. Hier können Standardmäßig 4 Menschen sitzen, wobei man auf 6 ausweiten kann. Wir haben eine kleine Küchenzeile mit Gasherd, Mikrowelle, Kühlschrank inkl. Kleinem  Eisfach und einem Küchenschrank mit Geschirr. Eine Filterkaffeemaschine und einen Wasserkocher gibt es auch. Natürlich auch Töpfe und Pfannen.

Das Elternschlafzimmer ist klein und hat ein Bett mit 140cm Breite. Das Kinderzimmer hat zwei erhöhte Betten mit ca. 70cm Breite. Das Bad ist schnuckelig. Kleines Waschbecken, Dusche und WC.

Dafür ist die Aussicht bombig. Wir haben den Strand und die Nordsee als Garten. Das Ambiente ist traumhaft! Dafür wohnen wir unspektakulär, wobei…. wenn ich aus dem Fenster schaue, bzw. im „Garten“ stehe ist es schon ganz schön spektakulär.

Einkaufen…

Nach dem Frühstück müssen wir dringendst einkaufen. Der Kühlschrank ist quasi leer und auch im normalen Schrank hätte ich nur noch Reis anzubieten. Wir wollen los, bevor es zu warm wird. Also fahren wir flott mit dem Auto. Wir kaufen gut und ausreichend ein, so dass wir maximal nur noch einmal einkaufen müssten (der Kühlschrank ist echt nicht so groß). Wieder zurück in Katwijk bekommen wir mehr als einen Schreck. Es sind ewig viele Menschen auf dem Weg zum Strand. Ich habe keine Ahnung, aus welchen Löchern die alle herkommen, aber es sind Mega viele. Wir bekommen tatsächlich keinen Parkplatz, so dass mein Mann uns irgendwann in der Nähe zum Zugang der Dünen raus lässt, damit wir den Einkauf teilweise schon in den Bungalow bringen, während er weiter seine Runden dreht um einen Parkplatz zu finden.

Sardinen in der Büchse

Die Mädchen und ich schleppen mit vereinten Kräften vier große Tüten über die Dünen zum Strand, wo unser Bungalow wartet. Das Wasser muss mein Mann dann später mitbringen. Wir quietschen auf, als sich der Strand vor unseren Augen erstreckt. Hier sind so viele Menschen! Überall Handtücher, Sonnenschirme und Menschen jeden Alters. Gut, sie liegen äußerst geordnet am Strand und sehr erstaunlich finde ich, dass sie hier tatsächlich 2 Meter Abstand zwischen den einzelnen Gruppen haben, aber dennoch ist mir das zu viel. Es hat was von Ballermann.

Was ein unfassbares Glück, dass unser Bungalow einen eigenen Strand als Garten hat. Wir brauchen dieses Feeling von Sardine in Dose nicht. Wir haben reichlich Platz um uns herum, liegen noch oberhalb der ganzen Menschen und haben daher tatsächlich Ruhe. Wir stellen uns den Windschutz so vor unseren „Garteneingang“, dass man uns auch nicht beobachten kann. Da der Kühlschrank in unmittelbarer Nähe ist, haben wir sogar kühle Getränke. Wir haben ein eigenes WC und können jederzeit aus der knallenden Sonne nach drinnen gehen.

Wir laufen Slalom zum Wasser runter, immer bedacht auf Abstand. Darin sind die Niederländer echt gut. Das ist der Wahnsinn, wie diszipliniert sie hier sind. Trotz allem gehen wir heute eher selten in die Nordsee, dafür mehr als Abkühlung unter die kalte Dusche. Die Mädchen finden das zwar etwas blöde, aber sie verstehen es.

Die Mädchen haben je ein Elternteil nur für sich

Irgendwann laufen A. und ich rüber nach Katwijk, während mein Mann mit L. am Bungalow bleibt. A. erzählte nämlich, dass sie gesehen habe, wie Papa sich in eine Cap verliebt hatte, sich diese aber nicht gekauft hat, weil die ihm zu teuer war. Da mein Mann aber bald Geburtstag hat, frug sie, ob wir ihm diese nicht schenken wollten. Also zogen wir los. Da die ganzen Menschen hier am Strand sind, war es recht entspannt in Katwijk. Wir wurden flott fündig und gingen noch zügig in die Drogerie. Wir brauchen eine Haar- kur, weil das Salz und der Sand die Haare mitnimmt. Schließlich gönnen wir uns noch ein Kaassoufle und eine Frikandel.

Urlaubsfeeling an

Zurück am Bungalow genießen wir dann weiter den Tag und lassen es uns einfach gut gehen. Viel Sonne, viel Wasser, viel im Sand spielen. Irgendwann geht es auf 19 Uhr zu. Und mein Mann will das Auto um parken, welches er heute Vormittag, nachdem er 45 Minuten nach einem Parkplatz gesucht hat, weiter weg parken musste. Wir nutzen die Gelegenheit und verknüpfen das Ganze noch mit einem Spaziergang und essen im Anschluss Nudeln und Muscheln.

Später schauen wir uns noch den wunderbaren Sonnenuntergang hier in Katwijk an und somit endet ein warmer Sommertag.

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