Wir leben noch

Ich habe lange nichts mehr von uns hören lassen, aber es gibt einfach Zeiten im Leben, da gibt es wichtigeres als das bloggen. Ich hätte zwar teilweise gerne meine Gedanken zu Papier gebracht, vor allem in dieser aufreibenden Zeit während Corona, aber dafür fehlte mir schlichtweg die Zeit.

Was im leben so los war

Ich habe die ganze Zeit Vollzeit gearbeitet und musste auch ran, schließlich gehöre ich zu den Kämpfer_innen an der Front. Dann hat auch mein Mann das große Glück gehabt, dass er nicht in Kurzarbeit musste und komplett normal arbeiten konnte. Normal heißt auch, nicht im Homeoffice, was natürlich auch ein wenig kompliziert war, denn die Mädchen benötigten in der Zeit des Lock down viel Aufmerksamkeit. Nicht nur, das gemeinsame zu Hause lernen, auch die vielen ausgesprochenen und unausgesprochenen Fragen mussten beantwortet werden. Den Kummer und dem Frust Trost spenden und die Kinder auffangen. Ihnen ging es bei uns zwar super, sie konnten in den Garten auf den Balkon und von Balkon zu Balkon mit den Kindern der Nachbarschaft kommunizieren und albern, aber es war dennoch alles andere als leicht für sie. Ostern und auch Geburtstage im Lock down feiern, nicht wie die Eltern vor die Tür dürfen und dann auch noch lernen des selbsterlernen von Schulischen dingen. Es war alles nicht leicht, für keinen von uns und dennoch hat uns diese Zeit nicht nur Nerven gekostet, sondern uns auch enger zusammengeschweißt.

Naja, was ich ursprünglich sagen wollte,

uns gibt es noch. Wir leben noch und sind bis jetzt gut durch das Jahr 2020 gekommen und ich möchte versuchen in der Zukunft wieder etwas mehr zu schreiben. Kann dies aber nicht versprechen, weil ich einfach nicht weiß, was das reallife so bereit hält.

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