Was macht unser Kinderwunsch?

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Vor mehr als einem Jahr war ich Schwanger und diese Schwangerschaft endete noch im ersten Trimester in einer Fehlgeburt. Am 2.2.2018 mussten wir unseren so lang erhofften Krümel gehen lassen. Ich habe noch einige Wochen gebraucht, bis ich wieder in mein Berufsleben zurück konnte und noch weit mehrere Wochen, bis ich das Thema Fehlgeburt wirklich verknusert habe. Mittlerweile hab ich damit abgeschlossen und die Thematik gut verarbeitet. Für meinen Mann und mich stand auch schon sehr bald nach diesem Erlebnis fest, dass wir dennoch an unserem Wunsch nach einem dritten Kind festhalten wollen. Leider wurde daraus bis jetzt nichts.

 

Warum klappt es nur nicht?

Zum einen ist mein Nachtdienst ein dermaßen gutes Verhütungsmittel, weil ich gefühlt ständig Dienst habe, wenn mein fruchtbares Fenster sich öffnet oder wir dann schlichtweg keine wirkliche Lust aufeinander haben. Dieser Sex nach Termin ist nämlich echt nicht schön und wir wollen trotz des Wunsches nach einem weitereh Kind schönen Sex haben und diesen als Paar genießen.
Des Weiteren spielt seit der Kürettage mein Zyklus völligst verrückt. Ich hatte vor der letzten Schwangerschaft einen Zyklus von hargenau 31 Tagen. Ich konnte meine Uhr danach stellen. Ein so genaues Uhrwerk kannte ich kaum. Seit der Ausschabung spielt dieses Uhrwerk allerdings absolut verrückt. Von 26 Tage Zyklen bis hin zu 53 Zyklen ist alles dabei. Und das ist wirklich extrem zermürbend. Ich habe so oft im vergangenen Jahr gedacht: „Es hat wieder geklappt“ und wurde bitterst enttäuscht.

Abklärung ist und bleibt der sicherste Weg

Ich hatte aber auch unglaubliche Angst vor dem Gang zum Gynäkologen. Irgendwann, nach einem langen Gespräch mit meinem Mann habe ich mich aber doch getraut. Er wird im Gegenzug einen Urologen aufsuchen und ein Spermiogramm machen lassen. Wir wollen beide wissen, ob es überhaupt noch möglich ist ein weiteres Kind zu bekommen und wenn dem nicht so ist, können wir mit dem Wunsch abschließen. Also war ich bei meinem Gynäkologen. Zum einen habe ich die übliche Krebsvorsorge gemacht und zum anderen mit ihm über meinen Zyklus gesprochen, der macht was er will. Laut meinem Gynäkologen sollten wir mal ein s.g. Zyklusmonitoring in Angriff nehmen. Das soll helfen um herauszufinden, warum der Zyklus so spinnt und ob ich überhaupt noch Eisprünge habe.

Agnus Castus und Folsäure

Des Weiteren hat er mir Agnus Castus (Mönchspfeffer) ans Herz gelegt. Das ist ein pflanzliches Arzneimittel, was für seine positive Wirkung auf unregelmäßige Zyklen bekannt sein soll. Mein Arzt meinte, dass ich es einfach mal in der Apotheke (ich bevorzuge hier die online Apotheke „shop-Apotheke“, weil ich schiss vor blöden Blicken in der hiesigen Apotheke habe) holen solle und dann nach Packungsbeilage einnehmen soll. Wenn dies nicht wirkt, könne man noch immer mit der s.g. chemischen Keule ran, nachdem ein Hormon Status erstellt wurde. Des Weiteren solle ich auch weiterhin Folsäure einnehmen. Hier empfahl er mir Folio vom Kinderwunsch bis zur Schwangerschaft. Da man eine Wirkung durch das Agnus Castus in der Regel erst nach drei Monaten feststellt, muss ich mich noch gedulden. Aber ich versuche es. Was soll den auch schlimmstenfalls passieren? Das es nicht wirkt und mein Zyklus so unbeständig bleibt, wie er im Moment ist?

Wir geben noch nicht auf

Wie man sieht, das Thema drittes Kind ist noch lange nicht vom Tisch und dennoch finde ich, dass wir, also ich, deutlich entspannter an die Sache rangehen. Ich mache mir schon lange nix mehr aus irgendwelchen Tees, Kapseln für eine bessere Empfängnis oder Ovulationstests. Für uns steht in erster Linie der Spaß am Sex im Vordergrund. Dennoch lassen wir uns Checken und hoffen irgendwann erneut einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen zu halten.

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