Raus aus dem Alltag und ab auf die Insel! Ein langes Wochenende auf Fehmarn

Der Artikel enthält unbezahlte Verlinkungen und ist dem nach als WERBUNG zu kennzeichnen

Wir brauchen eine Auszeit! Der letzte Familienurlaub war im Sommer und der nächste kommt erst im Herbst. Das ist eine ziemlich große Zeitspanne und daher haben wir uns das verlängerte Wochenende genommen und sind auf die Insel Fehmarn geflüchtet. Fehmarn haben wir gemeinsam bereits 2016 erkundet und sind der Insel ein wenig verfallen. Da ich bereits Anfang des Schuljahres wusste, dass die Kinder über Karneval ein paar Tage frei haben, buchte ich kurzerhand eine Ferienwohnung  und die Kinder schenkten dies dem Papa zum Geburtstag. Seit dem wurden die Monate, Wochen und Tage gezählt, bis es endlich der 01.03.19 ist und wir in das verlängerte Wochenende aufbrechen. Ich bin am Donnerstag aus dem Nachtdienst gekommen, habe flott die Taschen gepackt, bin dann am Abend noch Altweiber feiern gewesen und habe demnach den größten Teil der Autofahrt verschlafen. Aber zur Überfahrt bin ich wieder wach!

Freitag

Auf geht’s auf die Insel und wir freuen uns wahnsinnig! Nach guten 6 ½ Stunden auf der Autobahn und im Stau, sind wir endlich in Burg auf Fehmarn angekommen und haben unsere Ferienwohnung erobert. Zuvor haben wir noch ein paar Lebensmittel eingekauft, damit wir die paar Tage über die Runden kommen.  Die FeWo ist zweckmäßig eingerichtet und reicht uns völlig (hier kann man sie sich mal anschauen). Zur Feier des Tages lädt uns der Papa zum Essen ein und so spazieren wir 10 Minuten in den Kern von Burg und genießen beim Italiener, gegenüber dem roten Rathaus, das Abendessen.

Samstag

Der Tag beginnt gemütlich und wir nehmen uns einiges vor, während wir beim Frühstück sitzen. Die Sonne blitzt durch die Wolken und es sieht nicht nach Regen aus. Daher geht es erst mal zum Hafen. Wir schlendern hin und her, beobachten Enten und Möwen, kaufen beim Bauernstand ein wenig ein und laufen zum Spielplatz. 

Nach dem Hafen geht’s Richtung Südstrand. Egal wie kalt es ist, wenn das Meer ruft, dann kommen wir. Die Wellen werden beobachtet, während wir durch den Sand stapfen. Der Wind pfeift zwar, aber das tangiert uns in unseren Winterjacken und mit den Mützen absolut nicht. 

Nach dem Südstrand machen wir uns auf zum Niobe Denkmal. Das letzte mal waren wir 2016 hier und L. kann sich absolut nicht mehr daran erinnern. Also geht`s hoch an die Küste und die Kinder bekommen erklärt, was es mit dem Niobe Denkmal auf sich hat. Natürlich laufen wir auch hier über den Strand und genießen das Wetter. A. sammelt fleißig Steine und L. buddelt zwischen dem Kies im Sand. 

Hier noch etwas gegen Meerweh:

Nach der ganzen frischen Luft den Kilometern, geht es erst mal für eine Pause und eine Stärkung zurück in die FeWo. Nachdem wir uns etwas erholt haben, machen wir uns zum Tagesabschluss noch auf in die Ostsee-Erlebniswelt. Ja auch die kennen wir bereits schon, aber das stört uns absolut nicht. Die Kinder sind begeistert und flitzen durch das Aquarium/ Museum. Wir haben die gesamte Erlebniswelt nur für uns, weil keine anderen Besucher mehr da sind und haben alle Zeit der Welt. Der Ausflug endet mit einem tollen Ausblick auf dem Turm und dank relativ gutem Wetter bleiben wir dabei trocken.

So endet ein erster richtige toller Tag auf Fehmarn. 

Sonntag

L. hat den Wunsch geäußert, dass wir nochmal in die Galileo Wissenswelt gehen. Sie erinnert sich nämlich noch an das ein oder andere Experiment und daher geht es heute in das Technik Museum. Wie immer sind die Kinder genauso begeistert wie der Papa! Es wird experimentiert, erkundet und erklärt. Die Kinder hängen dem Papa an den Lippen und beide sind mit absoluter Wissbegierde dabei.

Nach dem Museum und dem ganzen Input geht es zum Ausgleich ins Schwimmbad FehMare. Die Kinder toben in den Becken, erkunden das Wellenbad und rutschen wie die Deivel (Teufel)! Natürlich schließen wir uns dem rutschen liebend gerne an und es entsteht ein wahrer Wettkampf, wer am schnellsten die Rutsche runter kommt. Auch das Wellenbad ist absolut super und vermittelt, vor allem mit dem direkten Ausblick auf die Ostsee ein richtiges Feeling in Sachen Meer. 

Zurück in der FeWo spielen wir noch ein Escape-Spiel und machen danach gemeinsam das Abendessen. So endet ein weiterer toller Tag auf Fehmarn. 

Montag

Der letzte Tag auf Fehmarn bricht an, bevor es morgen bereits „good bye“ heißt. Die Kinder schlafen richtig lange und ich bin tatsächlich als erste wach. Ich mache mir schon mal Kaffee und decke den Frühstückstisch, an dem sich irgendwann tatsächlich alle einfinden.  Wir besprechen den letzten Tag und überlegen, was wir unbedingt noch machen möchten. Heute schlägt das Wetter richtig um und so überlegen wir uns, dass wir definitiv das Meeres-Zentrum Fehmarn besuchen wollen und dann weiter schauen. A. und mein Mann wollen unbedingt in die Unterwasserwelt, weil sie bereits vor drei Jahren schon so begeistert davon waren.

Wir machen uns also, nachdem alles so weit aufgeräumt und gespült ist, auf zum Meeres-Zentrum Fehmarn

Aufgrund des Kombinationstickets, welches wir in der Ostsee- Erlebniswelt erworben haben können wir zügig mit der Tour durch das Aquarium beginnen. Die Kinder und auch wir Erwachsenen können uns an den tollen Farben der Fische und Korallen nicht satt sehen. Es ist wieder ein Erlebnis. Mein mann kann den kindern einiges über die Meeresbewohner erzählen und die Kids hängen ihm an den Lippen.

Ein Highlight ist der Unterwassertunnel, den wir alle absolut genial finden. L. ist zu Anfang etwas ängstlich und befürchtet, dass die Rochen sie fressen könnten. Dann entdeckt sie aber doch Ihre Freude und beobachtet mit wachsender Begeisterung die Fische um sie herum. 

Nach dem Unterwassertunnel geht es zum letzten und größten Becken, mit 4 Millionen Litern Wasser. Das Hai- Becken und das Highlight meines Mannes. Wir setzen uns vor das riesen Fenster und beobachten die großen Tiere. Immer wieder sind wir mehr als fasziniert von den tollen Tieren und sehen sie gerne an, so lang wir einen ausgiebigen Sicherheitsabstand haben. 

Nach dem Meeres-Zentrum geht es noch flott in einen dänischen Store. Dort holen wir uns noch leckeren Kirschlikör, den uns sonst immer ein guter Freund mit bringt und dann fahren wir in die FeWo. Ich mache eine Kleinigkeit zu Essen und danach erkunden die Kinder etwas die Umgebung. Es regnet gerade nicht und so genießen sie die frische Luft. Nach dem die Kinder zurück sind ( Es regnet aus Kübeln), spielen wir ein paar Runden Karten und warten ab, dass der Regen wieder nachlässt. Ich packe bereits die ersten Sachen wieder zusammen und so langsam kommt die Wehmut und das verlangen, länger zu bleiben. Die Tage haben wir zwar absolut ausgenutzt, aber dennoch war es zu kurz. Leider spricht mein Nachtdienst, der morgen bereits auf mich wartet und die Schule, sowie das Büro meines Mannes, welche Übermorgen wieder starten, gegen unseren Wunsch. 

Irgendwann ist der Regen sichtlich weniger geworden und so machen wir uns noch ein letztes Mal auf um nach burg rein zu laufen. Wir bummeln durch die Geschäfte und kaufen eine Kleinigkeit. Auch die St. Nikolai Kirche schauen wir uns noch mal an. 

Nach dem Bummeln, Shoppen und besichtigen kehren wir zum Abschluss im Landhaus Kröger ein und genießen ein gutes Abendessen. 

Danach geht es dann zurück in die FeWo und ich packe unsere Taschen quasi fast komplett. Mein Mann und A. setzen sich derweil an die Vokabeln für Englisch und L. schaut den Sandmann.

Morgen geht es dann endgültig wieder Richtung Heimat und zurück in den Alltag. Das Wochenende hat uns als Familie aber sehr gut getan und wir konnten, trotz des vollen Programm, unsere Akkus aufladen. 

Da wir ein langes Wochenende hatten und ich mehr als genug Bilder vom Wochenende habe, reihe ich unseren Trip mit in das Wochenende in bildern ein und werde es wie immer bei „Große Köpfe“ verlinken.  

Schreibe einen Kommentar

*

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu