Impressionen vom Wochenende 17./18.11.18

Kann unbeauftragt Werbung in Wort und Bild enthalten

Das Wochenende steht vor der Tür und wir haben nur Sonntag etwas geplant. Also eigentlich nur A. und mein Mann. A. hat nämlich ein Billardspiel und mein Mann begleitet sie, weil ich Nachtwache habe. Ansonsten lassen wir das Wochenende einfach auf uns zu kommen.

Samstag

Der Tag beginnt für mich im Dienst. Nachdem meine Kollegin und ich die Bewohner alle versorgt haben gönnen wir uns eine Pause und ich war so frei und hab mir Pizza bestellt. Schließlich gönnt man sich sonst nichts.

Kalorien? Pfff… interessiert mich gerade absolut nicht!

Nachdem der Dienst um 6.30 Uhr zu Ende ist fahre ich schnell zum Bäcker und krieche dann in mein Bett, wo L. bereits auf mich wartet um noch etwas zu kuscheln. Während ich den Vormittag mit schlafen verbringe, wuseln meine drei in der Wohnung und vor dem Haus. Sie räumen etwas auf und fegen draußen Laub zusammen. Später spielt L. mit ihren Barbies und A. übt mit Papa für die bevorstehende Klassenarbeit.
Nachdem ich aufgestanden bin, berichten mir die Kinder, dass der Winter bald kommt. Sie haben heute die Zugvögel beobachtet und sind total gespannt, ob es wohl bald schneit. Sie vertreten auch die Ansicht, dass man den Winter bereits riechen kann.

„Nehmt mich mit“….

Wir fahren zusammen in die Stadt. An diesem Wochenende hat unser der Weihnachtsdorf eröffnet und wir wollen ein wenig darüber schlendern und uns langsam auf die besinnliche Zeit einstimmen. Es wird der erste Kinderpunsch getrunken und wir genießen Kibbeling. Die Kinder freuen sich, dass die Schlittschuhbahn wieder da ist und eigentlich ist es recht gemütlich. Die Tatsache, dass die Weihnachtsmärkte langsam alle eröffnen spricht im übrigen für die These der Kinder, dass der Winter kommt und vor allem, dass man ihn riechen kann. Ich meine Glühweingeruch und Mandelgeruch liegt hier ganz deutlich in der Luft.


Irgendwann geht es wieder nach Haus. Auf dem Weg wird noch eingekauft und danach bereite ich bereits das Abendessen zu. Die Mädchen verabreden sich derweil zu einer Übernachtungsparty bei L. im Zimmer und ich beginne dann auch schon mich wieder für die Arbeit fertig zu machen.
Bevor ich aber zur Arbeit fahre mache ich noch flott einen Abstecher. Ich muss meinem kleinen Bruder noch einen dicken Kuss geben und eine „Nit-mach-Umarmung“. Er hat heut mit seiner Musik einen Auftritt und es ist sein aller erster Auftritt. Dementsprechend nervös ist mein kleiner und weil ich nicht dabei sein kann, will ich ihm wenigstens vorher persönlich noch viel Spass wünschen.

Mein kleiner, nervöser, Bruder!

Dann heißt es aber wirklich „die Arbeit ruft“ und so startet für mich die fünfte von acht Nächten.

Sinnbild für meinen Nachtdienst

Sonntag

Nach dem Dienst liegt eine schlafende L. in meinem Bett. Mein Mann zieht sie etwas in die Mitte, damit ich Platz finde. Sowie ich lieg, kuschelt L. sich an mich. Während ich schlafe bringt mein Mann sie kleine zu den Großeltern und fährt dann mit A. zum Billard. So muss L. nicht mit und kann mit Oma und Opa einen schönen Mittag/ Nachmittag verbringen.
Ich werd um kurz nach 14 Uhr wach und erkundige mich nach dem Spiel von A. Sie habe bis her ein Spiel gewonnen und eines verloren. Eines stehe noch aus und dann kämen sie wieder nach Haus. Ich freu mich, dass sie eines für sich geholt hat und mach mich dann fertig um zu L. zu fahren. Dort werd ich stürmisch begrüßt und genieße erst mal meinen ersten Kaffe des Tages. Ich unterhalte mich mit meiner Mutter und irgendwann erreicht mich der Anruf, dass mein mann mit A. wieder zu Haus seinen.

So machen L. und ich uns gemütlich auf den Weg und laufen durch den kalten Sonntagnachmittag und genießen den herrlichen Sonnenuntergang.

Zu Haus wartet bereits ein heißes Bad auf L. und das genießt sie ausgiebigst. A. hat sich noch mit einer Freundin getroffen und kommt erst um 18 Uhr nach Haus. Während L. in der Wanne ist und mir das auffüllen des Putzeimers mit Wasser erspart (es schwappt mal wieder ewig viel Wasser aus der Wanne auf den Küchenboden) schrubbe ich einmal die Küche und das Kinder WC um dann das Abendessen zu machen, welches wir vier dann in aller Ruhe genießen. Beim Essen erzählt A. von Ihrem Spieltag und L. von ihrem Tag bei den Großeltern. Ich berichte von anstehenden Terminen in der kommenden Woche und davon, dass A. viel Zuspruch aus der Onlinewelt erhalten hat, weil sie doch wollte, dass man ihre „mobbing Geschichte erzählt. Darüber freut sie sich unglaublich und lächelt nur noch vor sich hin. Mein Mann lauscht dem Gespräch und scheint einfach das Essen zu genießen.


Nach dem Essen heißt es dann auch schon fertig fürs Bett machen, Vorlesen und in die Arbeitskleidung hüpfen.
So endet dann unser schönes Wochenende. Weiteres von diesem Wochenende sammelt wie immer Susanne in der Linksammlung zum „Wochenende in Bildern“ auf ihrem Blog.

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