Immer anders als man denkt – Wochenende 14.-16.09.18

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Das Wochenende steht in den Startlöchern und hält einiges bereit. Für mich beginnt das Wochenende mit meinem 33. Geburtstag. Für A. hält es Lampenfieber vor, weil sie zwei Billardspiele hat und L. freut sich auf Zeit allein mit Papa. Es verspricht also ein spannendes Wochenende zu werden.

Freitag

Ich werde morgens von meinen dreien geweckt. Sie haben bereits den Frühstückstisch gedeckt und überraschen mich mit einem Geburtstagsständchen. Ich puste meine Kerze aus und schicke einen Wunsch ins Universum. Nach dem Frühstück fahre ich L. zur Schule, während mein Mann sich auf dem Weg ins Labor macht und A. zur Schule läuft.


Nachdem jeder da ist, wo er hin muss räum ich zu Haus auf und mache für den Nachmittag alles so weit fertig. Ich habe nicht explizit eingeladen, aber bei uns läuft es in der Regel immer nach dem Motto „Wer kommt, der kommt“. Daher steht nachmittags dann Kuchen bereit und auch Kaffee ist im Haus. Es kommen auch ein paar liebe Gäste, wie meine Eltern, meine Patenkinder mit ihren Mamis und Nina. Ich freu mich über den Trubel und das Gewusel in der Wohnung und habe einen tollen Nachmittag. Wir quatschen und feiern und genießen den Kuchen und ich hab mal alle meine Patenkinder auf einmal bei mir.


Nachdem der letzte Gast gegangen ist, räumen wir schnell gemeinsam auf und dann geht L. auch schon ins Bett. Ich lese ihr noch etwas vor und fahre dann nochmal zu Nina um bei ihr den Abend ausklingen zu lassen.

Samstag

Der Wecker reißt uns aus dem Schlaf. A. hat heute ihr erstes Billardspiel der Saison. Sie hat sich als Ziel gesetzt am Ende der Saison wieder mit auf die Deutschenmeisterschaften zu fahren und um dort hin zu kommen, muss sie sich heute erst mal einen Startplatz bei der Landesmeisterschaft erspielen. L. hingegen geht heute Morgen zum Kindergottesdienst. Ich bringe sie mit ihrer großen Schwester zur Gemeinde und dann brechen wir auch schon beinahe Richtung St. Augustin auf.

Zuvor springen wir aber noch im Lebensmittelgeschäft rein, weil ich für meine Arbeitskollegen noch etwas brauche, weil ich doch Geburtstag hatte. Da ich keine Zeit habe zum backen, werden drei dicke Dosen Nervennahrung gekauft, da weiß ich zumindest, dass sich alle drüber freuen und etwas damit anfangen können.

Dann geht es aber auf die Autobahn und wir fahren eine gute Stunde bis nach St. Augustin. Auf der Fahrt reißt der Himmel auf und lässt die Sonne durch, was mein großes Mädchen für sich als Zeichen deutet.

Im Spiellokal angekommen wird sich standesgemäß stürmisch und freudig begrüßt. Die Kids sind immer so toll miteinander. Nichts zu spüren von Konkurrenz, wenn sie nicht gerade am Tisch stehen und gegeneinander antreten. Es herrscht eine freundliche Atmosphäre und schlagartig lässt mein Mädchen ihre, doch vorhandene Anspannung fallen und baut ihr Werkzeug auf um sich einzuspielen. Ich hab mein neues Buch mitgenommen, weil ich die Hoffnung hatte, dass ich zum Lesen komme, aber da hab ich die Rechnung ohne die talentierten Kids gemacht, die ein so tolles Billard spielen dass ich einfach zu sehen muss. A. spielt gut. Sie schafft drei Mal eine Fünferserie und legt das ein oder andere wirklich gute save. Sie landet auf Platz drei von drei und ist mit ihrer Leistung zufrieden, weil sie sich wirklich gut geschlagen hat, was ihre Gegnerinnen ihr auch bestätigen. Nach guten drei Stunden ist für A. der Spieltag vorbei und wir treten den Heimweg an.


Bereits während des Spieltages erreichte mich die Hiobsbotschaft, dass L. massiv abgebaut habe und jetzt krank zu Hause bei Papa läge. So haben wir uns das leider nicht vorgestellt, aber ändern können wir das jetzt auch nicht. Zu Hause angekommen, muss dann erst mal die Mama her und wird gekuschelt, weil es L. nicht so toll geht. A. hingegen geht erst mal zur Nachbarin und spielt dort ein wenig mit ihr. L. geht es abends etwas besser und so können wir, gemeinsam mit A. noch ein wenig spielen, bevor ich zum Dienst muss. Die Kinder scheinen das gemeinsame spielen zu genießen. Wir lachen und lassen den Abend ruhig ausklingen. Mein Mann bringt die Mädchen ins Bett und ich laufe in der Nacht brav über meine Stationen und erledige meine Nachtwache.

Sonntag

Ich komme nach Hause und L. liegt bei mir im Bett. Sie ist wach und wimmert, weil es ihr nicht gut geht. Das Fieberthermometer ist nicht unser Freund und auch sonst ist alles blöd. Ich lege mich zu ihr und kuschel uns in den Schlaf. Mein Mann fährt unterdessen mit der großen zum zweiten Billardspiel. Dort schlägt sich A. erneut auf den dritten Platz und bekommt ihre Qualifizierung zur Landesmeisterschaft in einer weiteren Disziplin. Später kommt sie guter Dinge nach Hause und erzählt stolz, dass sie es ihren Gegnerinnen nicht leicht gemacht habe. Am frühen Nachmittag wird L. wieder wach und weckt auch mich.

Sehr viel besser geht es ihr im Moment nicht, aber sie wirkt ein wenig fitter. Wir nutzen die Gelegenheit und besuchen mal die Schwiegereltern. So komme ich zu einem Kaffee und L. lässt sich von Opa vorlesen. Sie isst sogar ein wenig und trinkt relativ gut.


Nach kurzer Zeit gehen wir aber wieder zu uns und L. kriecht wieder wie ein Glühwürmchen in mich rein. Dann kommen auch schon A. und mein Mann zurück.

A. nimmt sich eine Auszeit und schaut etwas TV

L. klebt dennoch weiterhin an mir, was ich aber okay finde. Ich werde jetzt gleich noch unser Abendessen machen und L. so lang in die Schaukel in der Küche ablegen. Da wird aus einer 6 Jährigen tatsächlich wieder ein kleines Mädchen. Der Vorteil ist nur, dass sie ganz klar kommunizieren kann, was ihr fehlt. Später muss ich dann wieder zum Nachtdienst und Papa darf sich um das kranke Mädchen kümmern. Morgen wird dann wohl nix mit der Schule, auch wenn L. der Gedanke absolut nicht gefällt, weil sie sich eigentlich auf die Schule freut.
Das war es mit unserem Wochenende. Es kam leider etwas anders als geplant, war aber dennoch toll.
Später kann man sich die Sammlung des Wochenendes, wie immer bei Susanne von Geborgen-wachsen ansehen.

Ein Kommentar bei „Immer anders als man denkt – Wochenende 14.-16.09.18“

  1. Mensch, noch schnell alles liebe nachträglich.
    Und selbstverständliche gute Besserung an die Maus! ❤ Man leidet selbst ja auch immer so, wenn die Kinder krank sind.

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