„Die Abreise“ oder „das Heimkommen“

„Auf Wiedersehen Katwijk“

„Heut geht es wieder Richtung Heimat“. Mit dem Gedanken werde ich noch vor dem Wecker wach. Die Nacht war bescheiden. Ich hab sehr unruhig geschlafen und es lag weniger am Gewitter, welches draußen getobt hat. Eine innerliche Unruhe war es eher. Dieser Zwiespalt zwischen „gern noch im Urlaub bleiben und endlich wieder nach Haus kommen“.

Der Tag der Heimkehr beginnt

Der Morgen beginnt verhältnismäßig früh. Ich mach mich fertig und packe die letzten Sachen, nachdem der Kaffee läuft. Ein „Kaffee am Meer“ ist nicht mehr drin. Dafür haben wir ein letztes mal ins traumhafte Aussicht beim Frühstück.

Die Mädels sind nicht sehr begeistert, dass wir sie wecken mussten und nörgeln erst mal ein wenig. Nach dem Frühstück geht alles dann sehr schnell. Die letzten Sachen werden verstaut und der Bungalow Besenrein gemacht. Dann geben wir die Parkkarte und den Schlüssel ab um im Anschluss das Gepäck zum Auto bringen zu lassen. Das Auto wird beladen, während die Mädchen noch ein wenig rennen. Gleich geht das erst mal nicht mehr. Dann starten wir auch schon Richtung Roermond.

Zu Besuch auf Paula

Wir kommen planmäßig bei den Schwiegereltern an. Die haben uns nämlich auf eine Bootsfahrt geladen mit anschließender Übernachtung für die Enkel. Paula würde sich freuen, sagten sie. Paula ist das Boot. Weil Boote ja bekanntlich Namen haben.

Die Kinder sind total aufgeregt. Aber auch den Großeltern steht die Freude im Gesicht. Nach einem Mittagssnack geht es los. Der Opa schmeißt Paula an und schippert über die Maas.

Die Kinder sind hin und weg. Erst recht, als Opa sie abwechselnd und unter Aufsicht, ans Steuer lässt. Das ist ein Abenteuer. Ich muss zugeben, dass die Jüngste echt gut fährt. Die ältere dagegen fährt so wackelig, dass ich RICHTIG Seekrank werde. Nach knapp 1,5 Stunden sind wir wieder im Hafen und die Mädchen stürmen den Spielplatz. Wir trinken noch in Ruhe Kaffee, ich zwinge mich förmlich dazu, weil mir wirklich kusselig im Magen ist. Dann brechen wir wirklich Richtung Heimat auf. Die Mädchen und Schwiegereltern winken noch ganz fleißig und dann sind wir schon wieder auf der Autobahn.

Trautes Heim

Gegen 17.30 Uhr sind wir zu Haus. Das Auto wird ausgeladen und die Waschmaschine in Betrieb genommen. Die Fenster werden geöffnet und dem Haussitter gedankt. Ich beginne damit die Lebensmittel zu verstauen und dann fahren wir zu meinen Eltern.

Urlaubs-Abschluss-Essen

Wir gehen mit ihnen Essen und haben einen wirklich tollen Abend.

Es wird vom Urlaub erzählt, von den Kindern, von den anstehenden Ereignissen und zukünftigen Plänen.

Mein Papa lässt sogar verlauten, dass er sehr stolz auf meinen Mann sei und dass dieser in seinen Augen im Ansehen gestiegen wäre und meine ♡- Mama sagt, dass er nicht mehr „nur der Mann an meiner Seite und Schwiegersohn“ sein, sondern zum Sohn aufgestiegen wäre. Ich muss zugeben, dass da bei mir eine Träne im Auge stand. Ich meine: Hey, wenn der Vater so was sagt und die Mama, dann ist das für eine Tochter das größte!

Nach dem Essen verabschieden wir uns und fahren direkt nach Haus. Heut möchten wir nur noch ins eigene, bequeme und große Bett fallen. Morgen geht nämlich der Wecker…. ja wir haben was vor!

Jetzt liege ich also hier und denk lächelnd an die letzten 14 Tage. Es war ein toller Urlaub und wir haben die Zeit als Familie voll genutzt und genossen. Katwijk ist toll und ich denke, dass wir nochmal dorthin fahren werden.

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