Der vorletzte Tag in Katwijk aan Zee

Der gesamte Urlaub ist voll von uns finanziert und dient keiner Werbung. Auch wenn auf irgendwelchen Bildern oder im Text Marken erkennbar sind, ist dies freiwillig und dient keiner bezahlten Werbung.

Der Tag beginnt für mich sehr früh. Ich wache völlig gestresst auf. Ich träumte davon, das wir in die Vereinigten Staaten reisen wollten. Wir kamen viel zu spät am Flughafen an und dann kam es auch noch, dass ich den Pass der jüngsten zu Haus liegen gelassen habe. Stress pur, sag ich da nur.

Kaffee am Meer

Naja, resultierend aus dem stressigen Traum bin ich jetzt, um 7 Uhr, wach und kann nicht mehr einschlafen. Also, aufstehen und Kaffee machen. Meine drei schlafen noch. So geh ich runter an den Strand. Ich beobachte einige Reiter und viele Möwen.
Irgendwann steht L. hinter mir und schlingt ihre kleinen Arme um mich. Wir kuscheln noch ein wenig und gehen dann zum Bungalow. A. ist auch auf und mein Mann steht am Fenster und schaut auf die Nordsee. Er meint, er habe mich schon eine Weile beobachtet, wollte mich aber nicht stören.

Wir machen dann mal nix

Wir frühstücken und beschließen heut nix zu machen. Die Sonne lacht bereits und da wollen wir nochmal Strand und Meer genießen. So stürmen die Mädchen nach dem Spülen nach draußen.

Sandkuchen und gebratene Katha

Ich leg mich auf die Liege und lass mich braten.Die Kinder spielen Bäckerei. Von Sandkuchen über Sandbrötchen bis hin zu Muscheltorten kann man alles erwerben. Ich muss immer wieder den Lieferservice der Bäckerei anrufen und besondere Torten bestellen, die dann unseren „Garten“ zieren. Ab und zu geht’s zum abkühlen ins Wasser und dann wird weiter im Sand gebuddelt und gefaulenzt. So geht es bis zum späten Nachmittag. Wir unterbrechen unser „nix tun“ nur einmal, weil der Hunger treibt und so mache ich flott ein paar Nudeln mit Sauce.

Mama, heut musst du nicht kochen

Nach dem Tag an der salzigen Luft und im Sand marschieren wir nacheinander unter die Dusche und waschen den Strandtag ab. Nach dem duschen werd ich bin meinen freuen überrascht. „Mama, heut musst du nicht kochen“ (Das ich bereits mittags gekocht habe, erwähn ich jetzt nicht).
Meine drei führen mich zum Essen aus. Unser Vermieter, der ein Strandcafe besitzt, macht Mittwochs immer den Grill an. Dann gibt es ein Buffet für jeden der dort essen möchte. Das nutzen wir heute und ich muss sagen, dass ich mich drüber freu. Es schmeckt, es ist eine tolle Atmosphäre und wir haben gute Laune. Für einen „letzten schönen“ Abend ist es perfekt. Morgen soll es nämlich regnen und daher rechnen wir nicht mit einem wirklich schönen letzten Abend.

Abendspaziergang

Nach dem Essen spazieren wir noch den Strand entlang und lassen so langsam den Urlaub Revue passieren. Es waren bis jetzt wundervolle Tage, nur leider enden sie immer viel zu schnell. Aber so einen Urlaub wollen wir nochmal machen. Die Kinder laufen ungestüm am Meer entlang und sammeln ein paar Muscheln, während mein Mann und ich gemütlich hinter ihnen her schlendern.


Morgen wird dann unser letzter Tag sein und gefühlt ist morgen noch ewig weit weg. Dennoch beginne ich so langsam die ersten Sachen im Koffer zu verstauen, damit ich morgen ein bisschen weniger zu packen habe. So plätschert der vorletzte Abend dahin.

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