Wie sieht denn bei uns ein alltäglich Tag im Oktober aus? #wmdedgt

Wie immer am 05. eines Monats wird zum Tagebuch blogging von Frau Brüllen aufgerufen(Linkliste wie immer bei Ihr) alá „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“. Ich nehme dich dann mal mit in meinen chaotischen Alltag und werde dich über den ganzen Tag verteilt informieren. Der Tag wird für mich heut extrem lang, weil ich heute Abend wieder mit meinem Nachtdienst starte. Dem entsprechend hoch motiviert bin ich, als der Wecker um 06:20 Uhr geht. Am liebsten würde ich ja einfach weiter schlafen, wenn da nicht so ein paar Verpflichtungen wären.

Ich stehe also um 06:20 Uhr auf und springe flott unter die Dusche. Bereits 10 Minuten später stehe ich in der Küche und drücke auf DEN Knopf. Den Knopf, der mir Lebensenergie spenden soll! Meine Kaffeemaschine beginnt das zermahlen der Kaffeebohnen und ich merke jetzt schon, dass ich wacher werde.

Ich gehe zur Großen und wecke sie zum ersten mal. Es werden noch weitere drei male folgen, bis die junge Dame sich bequemt wirklich aufzustehen.

In der Zeit mache ich die Schulbrote, genieße meinen Kaffee, rufe zu meinem Mann hoch. Er soll nämlich zu sehen, dass Mini runter kommt. Mini liegt nämlich noch schlummernd in meinem Bett. Um 06:45Uhr schlurft Mini in die Küche und beginnt sofort zu reden, als sie mich sieht. Die erste Diskussion beginnt, als sie Ihre Hose sieht. Die Hose, die sie sich bereits gestern für heute Morgen ausgesucht hat und die jetzt nicht mehr okay ist. Ich atme tief durch und trinke einen Schluck meines Energie- Schenkers. Mit einem wütendem Blick über Mini hinweg schiele ich zur Großen ins Zimmer. Zu Ihrem Glück ist sie gerade in die Waagerechte gekommen. Mir beginnt langsam die Zeit im Nacken zu sitzen. Mein Mann ist leider noch immer oben, er muss noch bügeln, und daher steigt mein innerlicher Stresspegel langsam an.

Mini lässt sich dann zähneknirschend, die nicht erwünschte Hose, anziehen. Mit dem Ergebnis, dass mein Mann Ihr in 20 Minuten eine andere Hose anziehen wird.

Mittlerweile ist es 06:55Uhr. Meine Große sitzt am Tisch, Mini auch und mein Mann läuft mittlerweile durch die Wohnung. Ich habe keinen blassen Schimmer, was er sucht, aber es interessiert mich gerade maximal NICHT! Die Kinder sind am Müsli schlemmen und das nächste stöhnen ertönt. Mini beschwert sich, weil sie Socken an hat und die Große nicht. Sie hat Ihre Socken NOCH nicht an, aber gleich. Das interessiert Mini aber nicht, die jetzt Ihre Socken wieder auszieht. Jetzt bin ich an der Reihe mit dem Stöhnen. Nach dem die beiden Grazien mit Ihrem Müsli fertig sind und ich meinen 2. Kaffee runtergekippt habe heißt es „Auf in den Kampf“. Ich muss die Haare der Mädels durch kämmen. Und JEDER der beiden beschwert sich anders darüber. Dann WILL jede eine andere Frisur, als ich sie vorschlage. Aber so ist das. Irgendwann kapituliere ich allerdings bei Mini und mein Mann darf der kleinen, die heute besonders zickig ist, die Schuhe und Socken anziehen. Den Kampf möchte ich jetzt nicht mehr machen.

Wir schaffen es dann tatsächlich um 07:20Uhr im Mama- Taxi zu sitzen. Das die Ampeln sich heute verschworen haben brauche ich ja nicht expliziert erwähnen. Dennoch schaffe ich es noch pünktlich die Große bei Ihrer Klassenkameradin abzusetzen, damit die beiden noch einen Stück Schulweg gemeinsam gehen.

Danach hole ich mit Mini die Perlenmama und Ihre Perle ab. Da Janina ziemlich krank ist und unter anderem massiv Kreislauf hat, bzw. nicht hat, bringe ich die kleinen Damen zur KiTa und die große Dame zum Hausarzt. Also heißt es jetzt KiTa 1 und dann KiTa 2 anfahren. Die Perle besteht darauf, dass nicht nur Ihre Mama, sondern auch ich sie in den Kindergarten bringe (das ist mal richtig schön).

Danach geht´s zum Arzt. Nachdem natürlich kein Parkplatz in unmittelbarer Nähe zu bekommen waren müssen wir zwei etwas weiter weg parken. Beim Arzt schaut die Arzthelferin Janina etwas verdutzt an. Schließlich kommt sie ohne Termin. Aber das ist uns mal schnuppe. Schließlich ist sie Krank, Schwanger und braucht JETZT den Arzt. Wir warten also im Wartezimmer. Ich persönlich empfinde es aber als doch recht zügig, dass Janina dran kommt. In der Zeit, wo sie beim Arzt ist, lese ich ein wenig bei Twitter quer. Immer wieder lache ich laut auf, weil es mal wieder so witzige tweets gibt und immer wieder ernte ich dafür böse Blicke der Mitpatienten. Orrrrr, ich sag es dir, ein wenig bessere Stimmung bei Arzt tut keinem weh. Ich glaube, dass die anderen Patienten froh sind, als Janina fertig ist und ich folglich gehe.

Wir statten noch flott der Apotheke einen Besuch ab und dann bringe ich Janina wieder Heim.

Nachdem ich Sie um ca. 09:00Uhr abgesetzt habe fahre ich Richtung Bäcker. Meine Eltern sind in der vergangenen Nacht aus dem Urlaub gekommen und ich habe mich spontan dazu entschieden mit Brötchen bei Ihnen vorbei zu fahren. Ich hole jetzt also Brötchen und bin um 09:20Uhr bei Ihnen.

Die beiden haben schon gefrühstückt….ABER mich stört es nicht! Ich frühstücke dann jetzt. Mein Papa isst dann doch noch ein Brötchen mit mir und ich lasse mir vom Urlaub der beiden erzählen. Ich berichte meinerseits von unseren zwei Wochen. Berichte von der neuen Tanzgruppe der Großen, vom ersten Bühnenauftritt der Mini und was sonst so los war.

Um 11:00Uhr verabschiede ich mich bis zum Nachmittag von meinen Eltern und fahre Heim. Zu Hause fällt mir auf Twitter auf, dass es ja #wmdedgt ist und beginne den ersten Teil des Artikel zu formulieren. (Liebe Jessy, ohne deinen tweet hätte ich den heutigen Tag sicher nicht verbloggt!). Also sitze ich jetzt am PC und tippe, wobei ich eigentlich etwas im Haushalt zu tun hätte. Dem werde ich mich aber jetzt sofort widmen.

 Bis 12.30 Uhr hab ich erst mal „networking“ betrieben. Aber jetzt geht es dem „mount Washmore“ an den Kragen. Währenddessen lasse ich mich von der  Serie „Forever“ berieseln. So sieht mein aktueller Haushalt aus. An der Waschmaschine im Keller war ich auch schon,  sonst könnte ich ja jetzt nix zusammen legen. Das Chaos vom Frühstück wurde auch schon beseitigt und der Kater schnurrt zufrieden zur Rechten.

Sie Wäsche ist so weit geschafft, fürs erste. Ich muss aber nochmal in den Keller,  weil meine Dienstleistung noch in der Waschmaschine ist und ich diese heute Abend benötige. 

13:30 Uhr und ich bereite das Abendessen vor. Es gibt Reibekuchen. Also schäle ich dann mal Kartoffeln und reibe sie. Dann noch Zwiebeln schneiden,  Eier aufschlagen, würzen und kneten. Zum Schluß als auf das Backblech in gleich große Fladen und ab in den Ofen. 

Während der Ofen arbeitet räum ich im Wohnzimmer auf. Um 14.30 Uhr kommen die Reibekuchen aus dem Ofen. 

Jetzt flitze ich in den Keller um mich um die Dienstkleidung zu kümmern und dann muss ich schon los die Große abholen. Um 15 Uhr muss ich nämlich an der Schule sein. 

Ich hab es pünktlich zur Schule geschafft und dann mit der Großen die kleine aus der KiTa abgeholt.

Wir fahren zu meinen Eltern und sind um 15.30 Uhr da. Das meine Eltern noch unterwegs sind,  nutzt die Große die Zeit sinnvoll. Nachdem sie mir gestanden hat,  dass sie heute die Hausaufgabenbetreuung zu spät (nämlich 20Minuten) aufgesucht hat, setzt sie sich jetzt dran. 

Sie wird in dem Moment fertig,  als a Oma und Opa kommen. 

Die Freude bei den Großeltern und den Enkeln ist gleichermaßen groß. Oma und Opa haben etwas aus dem Urlaub mitgebracht. Jede kleine Dame ist jetzt stolze Besitzerin einer neuen Tasche und eines Schal. Als die Uhr ihre Zeiger Richtung  17 Uhr bewegt verabschieden wir uns. 

Die Große hat Billard. Während die ä am Training teilnimmt spielen Mini und ich „Lotti Karotti“. Die Große gibt zwischendurch Bescheid, dass es gut läuft.  Der Trainer spricht mit mir bzgl.  des letztem Wochenende im Oktober. Da laufen wieder C-Jugend Spiele und die Große möchte mit machen. Also wird es notiert.

Um 18.30Uhr sind wir zu Haus. Es gibt die vorbereiteten Reibekuchen und dann läuft das übliche Abendprogramm. 

Mein Mann meldet sich kurz,  um zu sagen, dass er früher von der Abendschule los kommt. So hab ich keinen Stress bzgl. meiner Nachtwache.

Mittlerweile ist es 19.50Uhr und Mini schläft. Die Große liegt auch schon im Bett,  weil sie sich nicht wohl fühlt. Sie hustet und fühlt sich schlapp. Mir schwarnt böses …. 

Mein Mann ist gerade Heim gekommen und ich mache mich jetzt gleich los zum Dienst. 

Das war es dann mit unserem Alltag im Oktober.

Mehr hat wie bereits erwähnt Frau Brüllen. 

 

4 Replies to “Wie sieht denn bei uns ein alltäglich Tag im Oktober aus? #wmdedgt”

  1. Klingt hart, aber irgendwie musste ich doch ein paar mal schmunzeln 😀

    1. Ach quatsch!Das ist eigentlich ein üblicher Alltag 😉

  2. Hach liebes, gerne hab ich Dich erinnert. ich mach das ja nicht immer, aber heute hatte ich irgenwie Lust dazu. 😉

    1. Das ist zu lieb von dir *Knicksmach

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