Mit Kinderaugen 07/16 #23

Es ist der 17. und Zeit sich die Welt aus Kinderaugen anzusehen.
Die ganze Sammlung ist wie immer bei Dajana zu finden, die vor 23 Monaten diese Aktion ins Leben rief.

Ich finde es immer aufs neue sehr spannend mir die Welt aus Sicht der Mädchen anzusehen.
Ein paar Momente und Empfindungen habe ich gesammelt und niedergeschrieben. Dieses mal haben die Mädchen mir genau gesagt, was ich schreiben soll, damit ich ihre Gefühle auch genau benenne.

Mini:

Wir haben Straßenfest und ich will so gerne mit meinem Roller fahren. Aber es regnet. Da weine ich auch! So wie der himmel weint. Dabei ist das Fest doch was tolles. Alle kinder und die Mamas und Papas und die anderen großen menschen kommen und reden und spielen. Ich möchte doch meinen Roller zeigen, weil ich doch jetzt so gut damit fahren kann und nur weil der himmel weinen muss kann ich das nicht. Das ist so gemein!

Da hat Mama eine Idee und wir ziehen meine Regensachen und den alten Mantel von der großen an. Dann sehe ich aus wie ein kleiner Regenschirm, sagt Mama. So kann ich dann mit meinen Gummistiefeln auf den Roller. Aber meinen Helm muss ich trotzdem tragen. Das ist nämlich wichtig, damit man sich nicht am Kopf weh tut, wenn man hinfällt. 

Mit Kinderaugen kann so ein Regen die ganze Stimmung vermiesen und ein einfaches Regencape kann die Stimmung grundlegend verändern!

Große:

Ich habe meinen ersten Auftritt auf der großen Bühne des Stadttheaters. Ich habe mich bis gerade noch unglaublich wohl gefühlt. Aber jetzt, wo meine beste Freundin auf mich zu geeilt kommt, beginnen meine Knie zu zittern. Sie bringt mich in die Umkleidekabine. Da sind auch schon die anderen Kinder aus meiner Ballett Gruppe und aus der Jazz Gruppe. Ich muss als erstes mein rotes Trikot anziehen. Aber meine Schläppchen wollen einfach nicht so wie ich. Der Saal vorne füllt sich, sagen ein paar Mädchen. Ich habe das Gefühl dass mein Herz gleich aus der Brust kommt.  Das licht geht aus, die Musik fängt an und die Scheinwerfer beleuchten die Bühne. Ich muss nach vorne und sehe…. nichts. Nur ein glänzen in den ersten Reihen. Dass muss Mama sein. Ihr Telefon glitzert immer so.

Nach dem Tanz muss ich mich schnell umziehen und schminken lassen, weil unsere Jazz Gruppe als nächstes dran ist mit dem Tanz aus „Cats“. Alles läuft super und wir bekommen einen großen Applaus. Ich bin so froh und glücklich, weil ich alles hinter mir habe! Es war einfach toll!

Ich war eine absolut nervöse und unglaublich stolze Mama! Ich habe geheult, weil ich so berührt war von diesem Moment meines großen Mädchens! Nicht nur aus Kinderaugen war es ein ganz besonderer Moment!

Die Mädels:

Wir sind im Urlaaaaauuuubbbb!!!!! Und wir wollen nicht mehr nach Hause! Es ist so toll hier! Die blöde fahrt war nur viel zu lang! Hier gibt es Meer, und Strand und so einen ultra coolen Korb zum reinsetzen und Beine hochlegen. Wir dürfen 5 Schritte ins Meer gehen und finden immer so tolle dicke Steine. Papa sagt aber immer, dass wir die dicken Steine nicht mit nach Hause nehmen sollen. 

Der Sand ist schön an den Füßen und wir wollen am liebsten nur ohne Schuhe und Socken laufen. Es ist soooo schön hier. Mama und Papa spielen „UNO“ und „Mensch ärgere dich nicht“ mit uns. Wir gehen viel raus und sehen uns Sachen an. Wir waren auch schon schwimmen und wollen noch ganz viel machen. 

Aber manchmal vermissen wir auch Spot…

Nicht nur mit Kinderaugen hat Urlaub was gutes an sich. Wir sind mindestens genauso begeistert wie die Kinder, auch wenn die Prioritäten bei uns ggf. ein wenig anders gewichtet sind.

Das waren ein paar Einblicke aus den vergangenen vier Wochen mit Kinderaugen. mehr kannst du wie immer bei der lieben Dajana sehen. Schau mal bei Ihr vorbei!

2 Replies to “Mit Kinderaugen 07/16 #23”

  1. Wunderschön geschrieben

    Wenn sich alle Menschen die Mühe machen würden und die Welt mit Kinderaugen betrachten würden, wäre es auf dieser Erde um einiges friedlicher

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