Mit Kinderaugen 06/16 #22

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Es ist der 17. und Zeit sich die Welt aus Kinderaugen anzusehen.
Die ganze Sammlung ist wie immer bei Dajana zu finden.

Ich finde es immer aufs neue sehr spannend mir die Welt aus Sicht der Mädchen anzusehen.
Ein paar Momente und Empfindungen habe ich gesammelt :

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Bei Opa im Teich lebt ein Prinz. Ein verzauberter Prinz. Wenn man den Prinzen lange genug streichelt, dann verwandelt er sich zurück. Er muss unglaublich schön sein,  weil wenn der Frosch so hässlich ist,  dann ist der Prinz um so schöner.
Zumindest in denAugen der großen ist das so.

In knappen drei Wochen begonnen schon die Sommerferien. Mit den Augen der großen sieht das ein wenig anders aus.
Noch ganze drei Wochen.
Das sind 21 Tage.
21!
Das ist noch soooooo schrecklich lang. Ich möchte aber nicht mehr warten. Kann nicht jetzt schon der Ferienbeginn sein?

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Tante und Onkel heiraten. Meine Tante ist eine Königin,in Königin Kleid. Ich und die große sind Prinzessinnen. Wir singen erst und beten mit den lieben Gott und dann dürfen wir Zauberblumen auf den Boden werfen. Das macht Tante und Onkel Glück.
Wir würden sagen, dass die Kinder Blumenmädchen waren. Aber ich liebe die Erklärung, die Mini gegeben hat.

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Sommerfest in der Schule. Die große hat einen Auftritt mit ihrer Flötenklasse und macht es super. Mit Kinderaugen betrachtet sieht es anders aus.
Es war Sommerfest und ich habe eine Auftritt mit meiner Blockflöte. Ja auch die anderen aus meiner Klasse spielen mit. Aber ich darf etwas Solo flöten und ich bin eine der besten in meiner Klasse. Das sagt meine Flötenlehrerin. Ich musste vor bestimmt 3000 Menschen flöten. Das war so viel wie in einem Fußballstadion.
Es waren ein paar Eltern und natürlich die Mitschüler da. Da es eine 2 zügige Schule ist, waren bei weitem keine 3000 Menschen da. Aber die große war so nervös, als wenn sie für so viele gespielt hätte.

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Morgens am Frühstückstisch sagt Mini “ Mama, ich bin schon groß!“
„Ja mein Schatz, das bist du“ bekommt sie von mir als Antwort.
Mini:“ Mama, dann rufe die Flaschenfee an,ich brauch die Babyflaschen nicht mehr…“.
Ich bin sprachlos. Ich habe so sehr gehofft, dass dieser Tag kommt, aber das er so unverhofft da ist, damit hab ich nicht gerechnet.
Ich bin gerne vorbereitet, aber das kann man bei Kindern nie sein, zumindest lerne ich das heute wieder aufs neue.

Alle Babyflaschen sammel ich in die Tasche, auch die Deckel und bringe die Tasche auf dem Balkon, damit die Flaschenfee sie abholen kann und ein Geschenk da lassen kann.
Jetzt wird auch meine kleine groß …
Ich bin dennoch glücklich, dass sie sich freiwillig von ihrem letzten Baby sein trennt. Sie benötigte bis jetzt vorm einschlafen eine Flasche Fencheltee und ließ sich nicht auf andere Becher ein.
Aber jetzt ist die Zeit gekommen.

Die Flaschenfee hat ein Geschenk da gelassen, weil sie die Flaschen mitgenommen hat. Eine Sportflasche hab ich jetzt. Wenn wir in die Stadt gehen, dann nehm ich die mit. Aber im Bett brauche ich jetzt keine Flasche mehr.

Das waren ein paar Einblicke in die Welt mit den Augen meiner Mädchen.
Mal sehen, was wir bis kommenden 17. so sehen.
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