Die Welt mit Kinderaugen sehen #13

image

Es ist der 17. und somit Zeit sich die Welt aus Kinderaugen anzusehen.
Die ganze Sammlung ist wie immer bei Dajana zu finden.

image

Die GroßeMaus hat es erwischt. Zu erst hatte sie nur einen vermeintlichen Mücken Stich. Den schien sie sich auf gekratzt zu haben. Dann hatte sie noch ein zwei mehr Macken im Gesicht. Ich hab mir aber nix weiter dabei gedacht. Als sie sich dann morgens für die Schule fertig machte und mich bat mal auf ihren Rücken zu sehen, weil dort etwas juckt, schlug ich die Hände vor den Mund und sagte nur “ Du gehst nicht in die Schule, wir müssen zum Arzt“. Ich wusste genau, dass sie gestern unter der Dusche noch nix am Rücken hatte und jetzt Pocken. Mir schwirrte nur noch das Wort „Varizellen “ durch den Kopf.
Beim Kinderarzt, nachdem wir zwei Stunden gewartet haben kam die Ärztin mit der in meinen Augen erleichternden Diagnose „Impetigo contagiosa“. Lediglich eine bakterielle Hauterkrankung (Im Volksmund: Eiterflechte) und nicht wie von mir befürchtet „Varizellen“ (Windpocken). Mit Antibiotika schnell in den Griff zu bekommen. Die GroßeMaus darf jetzt zwar 5 Tage nicht in die Schule und soll nicht mit MiniMaus kuscheln oder sich mit ihr Essen und trinken teilen. Aber sonst ist sie so weit fit.
Aus Sicht mit Kinderaugen ist es eine ganz schreckliche Erkrankung. Die GroßeMaus darf keinen Körperkontakt zu ihrer kleinen Schwester haben. Sie soll sich nicht kratzen. Sie muss sich öfter die Hände waschen. Sie ist, obwohl sie bei uns ist, isoliert. Das macht ihr zu schaffen und stimmt sie unglaublich traurig.
Nachdem ich mein großes Mädchen im Arm hatte und sie bitterlich geweint hat als sie mir das erklärt hat, konnte ich ihre Sicht unglaublich gut nach fühlen. Ja so eine Krankheit ist wirklich besch…

image
MiniMaus hatte bereits vor den Sommerferien ihre Schnuffi verloren. Ich habe unsere gesamte Wohnung und die Autos auf den Kopf gestellt. Ich habe die Omas und Opas fast in den Wahnsinn getrieben, weil Schnuffi nicht aufzufinden war. Wir sind in den Urlaub gefahren mit einem Affen, anstatt Schnuffi. Und es war hart! Ich behaupte mal, dass jeder versteht, wie hart es ist, wenn ein Kind sein lieblings Kuscheltier nicht hat.
Nachdem der Urlaub zu Ende war und ich bei der Erwähnung von Schnuffi schon ein Nervenbündel war bin ich mit den Mäusen in die Stadt gefahren und hab einen neuen Schnuffi gesucht. Wir haben tatsächlich einen gefunden. Der sieht nur ein klein wenig anders aus… Aber MiniMaus hat ihn auf Anhieb akzeptiert. Auf die Frage, warum Schnuffi denn etwas anders aussehen würde antwortete ich nur :“Schnuffi war im Urlaub und ist von der Sonne braun geworden“. Das hat MiniMaus tatsächlich ohne Probleme akzeptiert und erzählt jedem, dass Schnuffi in Urlaub war.
Am Donnerstag morgen auf dem Weg zur KiTa erzählte MiniMaus mir dann ganz beiläufig, dass Schnuffi in der KiTa Besuch bekommen hat. Auf meine Frage „Ach? Von wem denn?“ antwortete MiniMaus „Von Schnuffis Bruder „.
In meinem Kopf macht es klick.
„MiniMaus, magst du mir mal den Bruder zeigen? „. So lief die MiniMausdirekt in ihre KiTa Gruppe und holte….. wie soll es auch anders sein? Ihren Schnuffi aus einer Kiste. „Mama!Guck!Schnuffi und Schnuffi…
Schnuffi und Schnuffi Urlaub“.
Jaaa…… Jetzt haben wir 2 Schnuffis . Und ich werde nie wieder vergessen auch die KiTa wahnsinnig zu machen, wenn ein geliebtes Kuscheltier verschwindet.

Mit Kinderaugen betrachtet ist eine kleine Bakterielle Infektion der größte Horror! Auch ohne Schmerzen, Fieber und Unwohlsein zergeht man vor innerlichen Schmerz. Selbst das geliebte „nicht in die Schule müsse“ ist alles andere als schön.
Des weiteren ist es aus Kinderaugen unglaublich cool, wenn man nicht nur eine Schwester hat, sondern wenn das Weltbeste Schmusetier auch einen „Geschwester“ hat!

Mal sehen, was wir so in nächster Zukunft aus Kinderaugen betrachten 😉

image

Schreibe einen Kommentar

*