So kommen wir ausgeruht in den neuen Tag

Mein Blogger Herz schlägt Purzelbäume! Oh ich liebe es zu bloggen, wenn es meine Zeit zulässt!

Da stolperte ich doch gerade über einen Beitrag in der Perlenwelt. Die Perlenmama verbloggte etwas zum Thema Familienbett. Sie berichtete das dieses Thema wieder aktuell ist in der Bloggerwelt und schrieb über ihr Familienbett.

Ja! Das berühmt berüchtigte Thema „Familienbett“.
Das ist auch in unserem  Freundes- und Bekanntenkreis ab und an mal Thema. In der Bloggerwelt ist es eines der heiß diskutierten Themen, neben z.b. Langzeitstillen. Meistens geht es mit einem shitstorm einher, so richtige Mommywars. Was ich persönlich nicht so berauschend finde, da jede Mama und jeder Papa, halt jede Familie ihr Leben so lebt uns gestaltet, wie er/sie/es für richtig hält. Ich denke man sollte nix und niemanden für seinen Lebensstil verurteilen, nur weil man anders denkt und einen anderen Stil lebt.

Durch den Artikel von der Perlenmama kam ich dann noch auf die Meinung der lieben Herzmutter, die absolut pro Familienbett ist und dies auch sehr deutlich geschildert hat.  Für Sie ist das die richtige Lösung, da ihre kleine sonst nicht gut schlafen kann.
Von dort aus kam ich zum Auslöser, zu Katharina von Stadt Land Mama , die contra Familienbett ist. Diese Bloggerin hat mit ihrer sehr deutlich negativ angehauchten  Meinung das Thema übrigens wieder so richtig ins Rollen gebracht. Sie schildert, dass sie absolut kein Verständnis für das Familienbett hat und es dies bei ihr auch nicht gibt. Sie hat Kinder, die ein Familienbett nicht benötigen und sehr gut in ihrem eigenen Bett schlafen. Das ist ja noch ganz okay, aber leider stellte sie die Mamas, die für ein Familienbett sind unter anderem als Glucken dar,als Übermuttis, die sich 24h am Tag völlig aufopfern und sich keine Zeit mehr für sich nehmen, nur um sich in einem guten Bild darzustellen. Und damit begann dann die heiße Diskussion über pro und contra Familienbett.

Ich fühlte mich dadurch virtuelle angestupst und so habe ich los gebloggt.

Bei uns ist das mit dem schlafen so

Jeden Abend wird von mir eine Geschichte im Bett der MiniMaus vorgelesen. (Die GroßeMaus hat ein Hochbett,ein richtig hohes Hochbett mit einem Schreibtisch unten drunter und mir ist es zu unheimlich dort mir beiden Mäusen zu liegen).Danach singen und kuscheln wir noch etwas. Am Ende wird noch das Gute Nacht Gebet gesprochen und dann dürfen die Mäuse noch ein Hörspiel zum einschlafen hören. Der MäusePapa krabbelt dann noch die Arme der Mäuse, wenn sie bereits liegen und dem Hörspiel lauschen und gibt Ihnen ihren Gute Nacht Kuss.

Die GroßeMaus hatte als Säugling eine kleine Wiege,  die neben unserem Bett stand. Sie hat dort meistens auch ganz gut drinnen geschlafen, wenn sie allerdings nicht schlafen konnte, habe ich Sie mir in unser Bett geholt. Die GroßeMaus hat über ein Jahr mit uns das Zimmer geteilt. Da haben wir uns alle wohl mit gefühlt.
Irgendwann, als wir auch die räumlichen Möglichkeiten hatten,  bekam sie ihr eigenes Zimmer und ein größeres eigenes Bett.
Die GroßeMaus fand das Bett schön. Sie wollte dort schlafen. Es kam aber immer wieder vor,  das sie in der Nacht zu uns kam und mit in unser Bett krabbelte…. Naja,  eigentlich macht sie es noch heute so. Ich finde da nichts verwerfliches dran. Ich genieße es sogar,  wenn sie kommt und meine bzw. unsere Nähe sucht.
Die GroßeMaus schläft auch immer in meinem Bett, wenn ich meine erste Nachtwache im neuen Dienstblock habe. Das hat sich so eingespielt. Sie erklärte mir mal,  dass sie mich dann nicht so vermissen würde, da mein Bett schließlich nach mir riecht.

Die MiniMaus hat als Säugling auch mit bei uns im Zimmer geschlafen. Erst hatte ich sie in einem Beistellbett und als sie dort heraus gewachsen ist,  kam das Kinderbett neben meine Bettseite. Auch die MiniMaus hat weit über ein Jahr bei uns im Schlafzimmer genächtigt, bis sie mit zur GroßenMaus ins Kinderzimmer gezogen ist. (Ganz freiwillig)
Bei der MiniMaus ist es so,  dass sie zwar auch in der Nacht zu uns kommt,  wenn sie unsere Nähe braucht,  aber sie kann nicht bei uns im Bett schlafen. Das konnte sie noch nie!

Die GroßeMaus hingegen krabbelt mit unter unsere Bettdecke, kuschelt sich ein und schläft wieder. Die MiniMaus krabbelt ins Bett, kuschelt sich an und beginnt zu erzählen.
Bei der MiniMaus ist es so,  dass wenn sie zu uns kommt, ich mit Ihr in ihr Bett gehe. (Sie hat mittlerweile ein großes Bett) In ihrem Bett kuscheln wir dann und sie kann dort wieder schlafen. Auch das finde ich total schön!
Ich finde es toll,  dass unsere Mäuse in ihren Betten schlafen können und dies auch möchten. Ich finde es aber auch toll,  wenn die GroßeMaus unser Nähe braucht und zu uns kommt. Ebenso finde ich es toll,  wenn ich mit zur MiniMaus ins Bett krabbel, damit sie wieder schlafen kann.

Ich finde,  dass alle Eltern und Kinder für sich die richtige Lösung finden müssen. Ob es so ist,  wie bei der Perlenmama und Herzmutter, bei der die kleinen mit im Familienbett schlafen oder wie bei Katharina von Stadt Land Mama, die ein Bett für die Eltern und Betten für die Kinder hat mit klaren und festen Strukturen.

Wir haben wohl irgendwie etwas dazwischen. Es ist kein klassisches Familienbett, aber wir sind auch nicht böse, wenn eines der Mäuse uns in der Nacht aufsucht. Mir ist nur wichtig,  dass die Kinder und auch wir Eltern morgens ausgeruht in den Tag starten können. Egal, ob die Mäuse im eigenen Bett, die GroßeMaus bei uns im Bett oder ich bei der MiniMaus mit im Bett geschlafen haben.

Meiner Meinung nach muss und sollte es keine Art von Verurteilung geben, ob man sich für oder gegen ein Familienbett entscheidet. Im Endeffekt muss es jede Familie selbst entscheiden,  womit Sie am besten schläft. Ob im Familienbett, im eigenem Bett oder indem man dem Kind bis in den Schlaf hinein die Hand hält. Ganz egal! Hauptsache jeder findet für sich die richtige Lösung um ausgeruht in den neuen Tag zu starten.

2 Replies to “So kommen wir ausgeruht in den neuen Tag”

  1. Wie du schreibst, habt ihr euren perfekten Weg und ganz nach den Bedürfnissen eurer Kleinen gefunden. Das finde ich klasse und genauso muss es sein. Wir haben auch ein Familienbett und ich genieße alle Vorzüge davon. Unser Großer bekommt nun ein neues Abenteuerbett und dann darf er auch selber entscheiden, wann er ausziehen möchte. Alles ohne Stress, weil die Kleine bleibt sowieso noch bei uns, weil sie die Nähe einfach noch braucht.
    Und so hat jeder seinen Weg und deine angesprochenen Mommywars wäre absolut unnötig aber wahrscheinlich hätten manche dann Langeweile 🙂
    Alles Liebe Sina

    1. Da geb ich dir völlig recht. Jeder soll es so handhaben, wie es am besten ist und vor allem dem Kind am besten ergeht.

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